Fremdfinanziert

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Strategien für die vierte Macht im Staate


Meedia und Kress sind zwei Fachdienste, die hohes Ansehen in der Branche genießen. Wer als Journalist wissen möchte, was die Stunde geschlagen hat, muss diese Dienste abonnieren. Aufhorchen lässt da eine Meldung von heute, Donnerstag, 18. September: Der Historiker Arnulf Baring fordert eine Stiftung, um den Qualitätsjournalismus zu retten. Hintergund ist die Ankündigung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, bis 2017 insgesamt 200 Stellen abzubauen. Jetzt also, da bei einem der sogenannten deutschen Leitmedien die Zeichen auf Sturm stehen, kommt Bewegung in eine Diskussion, die unter den Kollegen im Lokalen längst stattfindet: Wie lässt sich in Zukunft bezahlbarer, unabhängiger Journalismus machen?

Fakt ist: Das klassische Geschäft von Abonnement und Anzeigenverkauf funktioniert längst nicht mehr. Und die Lokalzeitungen erreichen nur noch einen Bruchteil ihrer früheren Leserschaft. Die Zukunft wird wohl in naher Zukunft zu einem großen Teil im Hyperlokalen liegen. In Ballungsgebieten werden sich in den kommenden fünf Jahren zunehmend entsprechende Portale entwickeln, die sich durchaus selbst tragen. Auch auf dem Land gibt es entsprechendes. Es ist eben nur alles eine Frage der Finanzierung – durch Stiftungen zum Beispiel.

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